понедельник, 26 декабря 2011 г.
Gemäldegalerien Alte und Neue Meister.
War August der Starke ein Liebhaber der Pretiosen und des Porzellans, so liebte sein Nachfolger, Kurfürst Friedrich August II., als König von Polen August III., besonders die Malerei. Von seinem Vorgänger übernahm er die über 500 Gemälde, die man 1706 aus der Kunstkammer ins Residenzschloss gebracht hatte, darunter die berühmte „Schlummernde Venus“ von Giorgione. Und er fand im Johanneum, dem ehemaligen Stallgebäude des Schlosses, all jene Gemälde vor, die man dort aus den umliegenden Burgen und Schlössern zusammengetragen hatte. Einem heutigen Kunstliebhaber würde die Art der Präsentation bestimmt nicht gefallen haben. Statt ein einzelnes Bild auf den Betrachter wirken zu lassen, war es Zeitgeschmack, die Wände geradezu tapetenartig mit Bildern zu „pflastern“. August III. ließ seine Agenten in ganz Europa wertvolle Bilder und Sammlungen ankaufen. 1741 erwarben sie 268 Bilder aus der Sammlung Wallenstein auf Schloss Dux für ihren König, darunter die „Kupplerin“ von Jan Vermeer van Delft. 1742 kauften sie in der kaiserlichen Galerie 84 Gemälde, darunter Tintorretos „Musizierende Frauen“. Die Sammlung des Herzogs von Modena ging für den Preis von 100.000 Zechinen in königlichen Besitz über; aus diesem Ankauf stammt Tizians „Zinsgroschen“. Für 20.000 Dukaten wurde 1754 Raffaels „Sixtinische Madonna“ für die Dresdner Sammlung erworben.
1854 wurde an der Nordseite der Galeriebau Gottfried Sempers vollendet. Hier bekamen die Bilder ihren Platz; heute beherbergt das Haus die Galerie Alte Meister. 1931 wurden die Gemälde der Romantiker wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Philipp Otto Runge sowie die Meister der Moderne des 20. Jahrhunderts im Albertinum ausgestellt, der heutigen Galerie Neue Meister.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die meisten der Gemälde ausgelagert, 200 Bilder, darunter Couberts „Steinklopfer“, verbrannten in der Bombennacht vom 13. Februar 1945. Die geretteten Gemälde wurden in die Sowjetunion überführt und 1955 an die DDR zurückgegeben. Einige Bilder gelten bis heute als verschollen.
DAS GRÜNE GEWÖLBE.
Die große Zeit des gezielten und systematischen Sammelns begann in Dresden im 18. Jahrhundert. Zwischen 1723 und 1730 veranlasste August der Starke die Systematisierung seiner Kunstschätze nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Er brachte die Sammlung im Grünen Gewölbe des Residenzschlosses unter und öffnete sie einem ausgewählten Publikum. Augusts Schatzkammer wurde damit zum ersten eigens eingerichteten Kunstmuseum der Welt. August der Starke war besonders an Schmuck und edlem Tafelgeschirr interessiert, dessen Präsentation er geschickt zur Unterstützung seiner politischen Machtentfaltung einsetzte.
Herausragende Stücke im Grünen Gewölbe waren und sind die Arbeiten des Hofjuweliers Johann Melchior Dinglinger, dessen szenisches Werk „Hofstaat zu Delhi“, eine barocke Puppenstube aus Gold, Silber und Juwelen, zu den außergewöhnlichsten und attraktivsten der Sammlung gehört. Das „Bild der Diana“, Dinglingers Lieblingswerk, gehört mit zu den Prunkstücken des Grünen Gewölbes. Dass August der Starke Juwelen liebte, erkennt man auch an den Garnituren, die er sich für seine Hofkleidung anfertigen ließ, zum Beispiel die Smaragd- und die Rubingarnitur. Der Krönungsornat und eine Nachbildung der Krone, mit der August der Starke 1697 zum polnischen König gekrönt wurde, befinden sich ebenfalls unter den Schaustücken. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kunstschätze des Grünen Gewölbes ausgelagert und nach Kriegsende als Kriegsbeute in die Sowjetunion verbrachte; 1958 wurden die meisten Gegenstände an die DDR zurückgegeben, einige sind bis heute verschollen. Bis zum Wiederaufbau des Schlosses wurden die Kunstschätze des Grünen Gewölbes im Albertinum ausgestellt.
суббота, 24 декабря 2011 г.
DRESDEN ist Stadt der Künste und Museen.
Die Vorläuferin der heutigen Staatlichen Kunstsammlungen war die seinerzeit berühmte Reliquiensammlung, die Kurfürst Friedrich der Weise noch in Wittenberg anlegen ließ. 1560 gründete Kurfürst August in Dresden seine Kunstkammer. Sie enthielt ein buntes Sammelsurium verschiedener Kuriosa, aber auch kunsthandwerkliche Repräsentationsstücke, Bücher und Atlanten und bereits etwa 200 Gemälde, darunter Werke von Lucas Cranach d. Ä., Hans Krell und Jacopo de Barberi. Fast alle bedeutenden europäischen Fürstenhöfe unterhielten zu dieser Zeit solche Kunst- und Kuriositätenkammern. Die Dresdener Fürsten besaßen neben ihrer eigentlichen Kunstkammer auch noch weitere „Kammern“, zum Beispiel die Silberkammer, die Inventionskammer, in der Utensilien für höfische Feste und Spiele aufbewahrt wurden, sowie due Rüstkammer.
понедельник, 28 ноября 2011 г.
"Sixtinische Madonna"
Das berühmteste Bild der Dresdener Gemäldegalerie heiβt die “Sixtinische Madonna“. Dieses Bild wurde 1512 von dem italienischen Meister Raffael gemalt. Über 2.50 Meter ist dieses Werk hoch und fast 2 Meter breit. Auf dem Bild sind die Madonna mit ihrem Kind, die heilige Barbara, der Papst Sixtus II und zwei nachdenkliche Engel dargestellet. Die Madonna schreitet fast schweibend über einen Wolkenteppich herab. Diese Frau mit dem Kind stellt Maria mit ihrem Sohn Jesus dar. Die heilige Barbara knie rechts. Der Papst Sixtus kniet auf der linken Seite des Bildes. Nach ihm erhielt das Gemälde die Bezeichnung “Sixtinische Madonna“. Der Künstler bringt im Bild das Ideal einer liebenden stolzen Frau zum Ausdruck.
понедельник, 21 ноября 2011 г.
четверг, 10 ноября 2011 г.
понедельник, 7 ноября 2011 г.
Die Geschichte der Dresdener Gemaeldegalerie
Die Dresdner Kunstsammlungen gingen aus der im Jahr 1560 von Kurfürst August von Sachsen (reg. 1553-1586; nicht mit August dem Starken verwechseln!) eingerichteten Dresdner Kurfürstlichen Kunstkammer hervor. Diese ist nach der Wiener Kunstkammer die zweitälteste im deutschsprachigen Raum.
Neben der Kunstkammer gab es in Dresden weitere Hofkammern wie die Silberkammer, deren erste Inventarliste aus dem Jahr 1472 stammt, die Rüst- und Harnischkammer und die Inventionskammer, in der Ausrüstungen für Ritterspiele und Festlichkeiten aufbewahrt wurden.
Der Großteil der Sammlung wurde im 18. Jahrhundert unter Friedrich August I. und seinem Sohn und Nachfolger Friedrich August II. erworben. Den Schwerpunkt bildeten dabei die iatlienischen Gemälde der Hochrenaissance und des Barock. Im Jahre 1745 gelang der Ankauf der hundert besten Bilder aus der Sammlung des Herzogs von Modena. Zwei Jahre später wurde unter Johann Christoph Knöffel der Umbau des bis dahin als kurfürstlichen Stall genutzten Gebäudes abgeschlossen und die Gemälde darin untergebracht. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Bilder einheitlich gerahmt.
Etwa ein Jahrhundert später wurde ein Neubau errichtet, der gleichzeitig den architektonischen Abschluß des Zwingers zur Elbe hin bildete. Nach seinem Architekten Gottfried Semper wurde das Gebäude Semperbau genannt.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Galerie bereits 1937 geschlossen und in den folgenden Jahren zahlreiche Gemälde ausgelagert. Während des Bombenangriffs aus Dresden wurde die Sempergalerie schwer beschädigt. Bereits 1956 wurde ein Teil des Galeriegebäudes wiederaufgebaut und bis 1960 fertiggestellt.
Neben der Kunstkammer gab es in Dresden weitere Hofkammern wie die Silberkammer, deren erste Inventarliste aus dem Jahr 1472 stammt, die Rüst- und Harnischkammer und die Inventionskammer, in der Ausrüstungen für Ritterspiele und Festlichkeiten aufbewahrt wurden.
Der Großteil der Sammlung wurde im 18. Jahrhundert unter Friedrich August I. und seinem Sohn und Nachfolger Friedrich August II. erworben. Den Schwerpunkt bildeten dabei die iatlienischen Gemälde der Hochrenaissance und des Barock. Im Jahre 1745 gelang der Ankauf der hundert besten Bilder aus der Sammlung des Herzogs von Modena. Zwei Jahre später wurde unter Johann Christoph Knöffel der Umbau des bis dahin als kurfürstlichen Stall genutzten Gebäudes abgeschlossen und die Gemälde darin untergebracht. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Bilder einheitlich gerahmt.
Etwa ein Jahrhundert später wurde ein Neubau errichtet, der gleichzeitig den architektonischen Abschluß des Zwingers zur Elbe hin bildete. Nach seinem Architekten Gottfried Semper wurde das Gebäude Semperbau genannt.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Galerie bereits 1937 geschlossen und in den folgenden Jahren zahlreiche Gemälde ausgelagert. Während des Bombenangriffs aus Dresden wurde die Sempergalerie schwer beschädigt. Bereits 1956 wurde ein Teil des Galeriegebäudes wiederaufgebaut und bis 1960 fertiggestellt.
Die Dresdner Gemaeldegalerie
Liebe Leserinnen und Leser,
hier werden wir mit der bekanntesten Gallerie der Welt, und zwar der Dresdener Gemaeldegalerie die Bekannschaft machen.
Bedeutende Meisterwerke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert begründen den weltweiten Ruhm der Sammlung der Dresdener Gemaeldegalerie.
Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf der italienischen Malerei, besonders der Hochrenaissance und dem Barock, sowie holländischer und flämischer Malerei, vor allem aus dem 17. Jahrhundert.
Eine beachtliche Zahl an herausragenden Werken bekannter deutscher, französischer und spanischer Maler ist ebenso vertreten.
Darüber hinaus werden Tafel- und Leinwandbilder der italienischen Frührenaissance gezeigt – darunter der jüngst restaurierte „Heilige Sebastian" von Antonello da Messina.
Die relativ dichte Hängung der über 700 ausgestellten Gemälde in prunkvollen Goldrahmen vermittelt ein beeindruckendes Raumgefühl. Die großen Werke der Italiener sind auf roten Wänden ausgestellt, die Gemälde der Niederländer entfalten vor graugrüner Wandbespannung ihre Wirkung.
2008 besuchten 536.000 Menschen die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden
hier werden wir mit der bekanntesten Gallerie der Welt, und zwar der Dresdener Gemaeldegalerie die Bekannschaft machen.
Bedeutende Meisterwerke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert begründen den weltweiten Ruhm der Sammlung der Dresdener Gemaeldegalerie.
Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf der italienischen Malerei, besonders der Hochrenaissance und dem Barock, sowie holländischer und flämischer Malerei, vor allem aus dem 17. Jahrhundert.
Eine beachtliche Zahl an herausragenden Werken bekannter deutscher, französischer und spanischer Maler ist ebenso vertreten.
Darüber hinaus werden Tafel- und Leinwandbilder der italienischen Frührenaissance gezeigt – darunter der jüngst restaurierte „Heilige Sebastian" von Antonello da Messina.
Die relativ dichte Hängung der über 700 ausgestellten Gemälde in prunkvollen Goldrahmen vermittelt ein beeindruckendes Raumgefühl. Die großen Werke der Italiener sind auf roten Wänden ausgestellt, die Gemälde der Niederländer entfalten vor graugrüner Wandbespannung ihre Wirkung.
2008 besuchten 536.000 Menschen die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden
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